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Western-Schießen ist in den USA als Cowboy Action Schießen äußerst
populär und hat dort das IPSC Schießen hinsichtlich der Anzahl der Teilnehmer bereits überrundet. Es handelt sich um ein Gehrwaffenparcourschießen ähnlich dem IPSC Schießen. Allerdings sind die Waffen völlig anderer Art. Jeder Teilnehmer benötigt zwei Single Action Revolver mit starrer Originalvisierung, eine Doppelflinte ohne Ejektor (Bockflinten sind nicht zulässig!) und einen Unterhebelreptierer für Kurzwaffenpatronen. Zugelassen sind für die Flinte nur Schrot bis maximal Kaliber 12/76 und 3mm Schrotgröße (kein Stahlschrot!). Damit wird ausschließlich auf Metallklappscheiben geschossen. Single Action und Lever Action Gewehr müssen mindesten ein Kaliber von 9mm aufweisen. Anders als bei den Amis, die auch gnadenlose Schlappheinermunition zulassen, soll in Deutschland als Mindestfaktor 125 vorgeschrieben werden. Für die Revolver gilt eine Maximalgeschwindigkeit von 1000 Fuß/Sek (305 m/s); für die Lever Action Gewehre von 1440 Fuß/Sek (439 m/s). Zudem sind anders als in den USA neben Bleigeschossen auch verkupferte Geschosse wie zum Beispiel die H&N HiSpeed Geschosse zugelassen. Mantelgeschosse sind wegen der Gefahr von Mantelsplittern generell verboten. Als Ziele kommen vornehmlich Metallklappscheiben zur Verwendung, hier vor allem IPSC Pepper Popper in großer und kleiner Ausführung. Die Wertung beschränkt sich auf die reine TimePlus Wertung. Das heißt, es wird per Timer die Zeit zur Absolvierung des Parcours gestoppt. Es gibt auch keine unterschiedliche Trefferzonen, auch wenn ausnahmsweise auf Papierscheiben (vornehmlich IPSC Classic Target) geschossen werden sollte. Für jedes Ziel das nicht umfällt oder keinen Treffer aufweist gibt es einen Strafzeitzuschlag von 5 Sekunden.
Die Einführung des Western-Shooting in Deutschland hat gerade erst
begonnen. Die ersten Deutschen Meisterschaften im BDS-Western- Schießen vom 31.8.01 bis 2.9.2001 in Phillipsburg! |